Nachspeise für Kreative

Panna Cotta – das Kultdessert aus Italien

Die Zubereitung des italienischen Kultdesserts - Das Originalrezept für die Panna Cotta benötigt lediglich Obers, Zucker und Gelatine. Dieses Dessert lässt sich rasch zubereiten und schmeckt einfach köstlich. Panna Cotta bedeutet nichts anderes als gekochtes Obers. Und genau so wird sie auch zubereitet. Man mischt das Obers mit dem Zucker und verrührt es gut. Dann wird diese Mischung langsam erwärmt und man lässt sie etwa eine Viertelstunde köcheln. Dieser Masse wird nun Gelatine zugesetzt. Verwendet man Blattgelatine, muss diese zuvor in kaltem Wasser eingeweicht werden. Nur gerade so viel Gelatine zugeben, dass die Panna Cotta nach dem Erkalten ihre Form behält, aber dabei noch cremig bleibt. Nachdem die Gelatine eingerührt ist, füllt man das fertige Dessert in passende Formen. Danach geht es ab in den Kühlschrank. Manch italienischer Koch gibt zu der gekochten Sahne noch Vanille dazu, was einen besonders guten Geschmack verleiht. Nach dem Auskühlen kann die feste Creme auf Dessertteller gestürzt werden und ganz nach Wunsch mit anderen Zutaten kombiniert und verziert werden.

Bei Panna Cotta ist Kreativität gefragt

Für gewöhnlich wird die Panna Cotta in runde Dessertförmchen gefüllt. Aber auch hier gibt es keinerlei feste Regel. Also darf es auch mal quadratisch oder oval sein. Oder Sie richten die Panna Cotta in Gläsern an - gemeinsam mit einer Fruchtschicht sieht das einfach fantastisch aus!
Besonders beliebt ist die Kombination dieser Creme mit frischen Früchten. Diese können je nach Saison verwendet werden. Sie können klein geschnitten rund um die Panna Cotta angeordnet werden und man kann dadurch eine wunderschöne Optik erreichen. Außerdem harmoniert die Frische der Früchte mit der Süße des Desserts. Ausgezeichnet passen hier alle Arten von Beeren, oder einfach eine Kombination aus verschiedenen Fruchtsorten. Sehr hübsch und auch geschmacklich hervorragend ist ein sogenannter Fruchtspiegel. Dazu werden die gewünschten Früchte einfach püriert und passiert. Panna Cotta harmoniert aber auch mit einer Schokolade-, Karamell- oder Kaffeesoße.


10 Tipps um ein Dessert so richtig in Szene zu setzen

  • Wenn Sie die Gelatine zur heißen Oberssoße geben, verrühren Sie diese am besten gut mit einem Schneebesen, damit sich keine Klumpen bilden. Diese schmecken in der fertigen Creme nicht besonders gut und darüber hinaus erhält sie nicht die Festigkeit, die Sie sich wünschen.
  • Wenn Sie dieses Dessert auf ganz spezielle Art servieren möchten, füllen Sie das Obersgemisch doch einfach in flache Cocktail- oder Champagnergläser. Nach dem Erkalten füllen Sie eine Schicht Obstpüree obenauf und verzieren mit ganzen Früchten und einem Minzblatt.
  • Die Panna Cotta lässt sich leichter stürzen, wenn Sie die Formen mit kaltem Wasser ausspülen, bevor Sie das Gemisch einfüllen. Vor dem Stürzen können Sie die Förmchen auch kurz in heißes Wasser eintauchen. Auch das hilft, dass sich die Creme schöner vom Rand löst.
  • Versuchen Sie einmal eine etwas abgewandelte Form der Panna Cotta und verfeinern Sie die Obersmischung mit einem Hauch Alkohol. Optimal harmoniert Amaretto. Hier können Sie wunderbar mit dem Geschmack experimentieren und verschiedenste Kompositionen kreieren. Achten Sie allerdings darauf, dass das Obers nicht mehr heißer als etwa 40 Grad ist, denn sonst verdunstet der Alkohol und der Geschmack verflüchtigt sich.
  • Auch die süßen Soßen können Sie wunderbar mit ein paar Tropfen Alkohol verfeinern. Zu Schokosoße passt ein Schuss Rum, zu Beeren etwas Himbeergeist und Ananas harmoniert perfekt mit weißem Rum. Amaretto passt sehr gut zu einer Kaffeesoße.
  • Einen hübschen und auch geschmacklich hervorragenden Akzent erreichen Sie mit zwei verschiedenen Obstpürees, die einen farblichen Kontrast bieten. Hier wäre etwa Mango kombiniert mit Himbeere möglich, oder auch Kiwi mit Ananas.
  • Damit sich zwei unterschiedliche Fruchtpürees am Teller nicht vermischen, machen Sie sich aus Backpapier oder Alufolie einen Trennstreifen, den Sie nach Wunsch formen. Gießen Sie eine Fruchtsoße auf den Teller rechts vom Papier. Die zweite Soße dann links vom Papier. Papier vorsichtig hochziehen. Panna Cotta in die Mitte setzen und verzieren.
  • Geben Sie die Förmchen für einige Zeit in die Tiefkühltruhe. Auch als Halbgefrorenes schmeckt Panna Cotta köstlich. Genauso verzieren wie die herkömmliche Panna Cotta.
  • Wenn Sie einen netten Abend mit Freunden planen, ist Panna Cotta das perfekte Dessert. Sie können es wunderbar am Vortag zubereiten und dann, wenn die Gäste hier sind, fertigstellen.
  • Selbst wenn man auf die Figur achtet, muss man auf dieses Dessert nicht verzichten. Wenn man die Hälfte des Obers mit Milch ersetzt, wird die Panna Cotta fast genauso gut und man spart ein paar Kalorien ein.

Woher kommt die Panna Cotta?

Italien ist bekannt für seine hervorragende Küche. In diesem Mittelmeerland variieren die Spezialitäten von Region zu Region. Aus dem Norden Italiens kommt ein ganz besonderes Dessert, das in Italien schon Kultstatus erreicht hat. Der Name dieser süßen Verführung ist Panna Cotta. Die Heimat von Panna Cotta ist die Toscana. Hier darf es auf keiner Menükarte fehlen. Nachdem es keinerlei feste Ratschläge gibt, womit diese köstliche Süßspeise kombiniert wird, kann man seine kreativen Ideen umsetzen und auch ausgefallene Farb- oder Geschmackskombination herstellen.

Panna Cotta ist ein einfaches und rasch zubereitetes Dessert, das dazu auch noch hervorragend schmeckt. Mit ein wenig Einfallsreichtum kann man wahrlich hübsche Kreationen zaubern, die immer wieder abgewandelt werden können und dazu eine richtige Gaumenfreude sind.

Autor: ichkoche.at

Ähnliches zum Thema

4 Kommentare „Panna Cotta – das Kultdessert aus Italien“

  1. Svesta
    Svesta — 24.8.2015 um 02:33 Uhr

    Ich habe heute zu viel Gelatine genommen :(

  2. heuge
    heuge — 9.7.2015 um 20:04 Uhr

    Sieht aus wie Schokopudding

    • heuge
      heuge — 9.7.2015 um 20:10 Uhr

      SORRY, gemeint war nur Nutella Panna Cotta, die hellen sind super einladend

  3. Renate Mayer
    Renate Mayer — 9.7.2015 um 08:29 Uhr

    Wenn es halt nicht so eine Kalorienbombe wäre! Mit Beerenfrüchten, aufgekocht mit Uhudler einfach sensationell!!!

Für Kommentare, bitte einloggen oder registrieren.